Die romanische Abtei Abbadia di Santa Giustina in Sezzadio
Eingetaucht in die ländliche Umgebung von Monferrato, zwischen Alessandria und Acqui Terme erhebt sich die romanische Abtei Abbadia von Santa Giustina in Sezzadio, ein Sakralbau aus dem 11. Jahrhundert, der eine noch ältere Krypta umfasst, die von der Legende dem Langobardenkönig Liutprand zugeschrieben wird.
Sie wurde im Jahre 1030 von den Benediktinern errichtet und dank der Großzügigkeit des Marchese aus dem Geschlecht Aleramica Otberto sind in der Basilika noch den Mosaikfußboden aus dem 9. – 10. Jahrhundert sowie Fresken aus 14.-15. Jahrhundert in der Hauptapsis, auf dem Gewölbe des Chorraums und in der linken Seitenapsis erhalten; auf den die drei Schiffe abgrenzenden Säulen sind Malereien aus dem 16. Jahrhundert zu sehen.
Neben der Abtei erhebt sich der Villa Badia genannte Komplex auf den Grundmauern des ehemaligen Benediktinerklosters, das anschließend im Jahre 1600 vom Oblatenorden des Hl. Ambrosius von Mailand wieder aufgebaut und Ende 1800 von den Grafen Frascara erweitert wurde, die es zu ihrer Privatresidenz machten.
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